Bericht zur 62. Kulturtagung der Südmährer Teil 1
Die 62. Kulturtagung der Südmährer fand am Samstag, den 22.März im Trauzimmer des „Alten Rathauses“ in Geislingen statt. Seit der Pandemie, wird diese Veranstaltung in Hybridform durchgeführt, es können sowohl die Teilnehmer vor Ort sein oder aus der Entfernung an den Bildschirmen teilnehmen.
Wir konnten über 20 Personen vor Ort und eine stattliche Anzahl vor den Bildschirmen begrüßen, die Stadt Geislingen wurde repräsentiert von Oberbürgermeister Frank Dehmer und Oberbürgermeisterstellvertreterin Frau Dr. Karin Eckert.

Nach dem Grußwort des Oberbürgermeisters, stiegen wir in das große Jahresthema:
„80 Jahre Vertreibung“
ein!
Am Bildschirm aus Österreich war uns der erste Referent Mag.phil. Niklas Perzi, Institut für Geschichte des ländlichen Raumes.
Sein Thema: „Mai 1945, das Ende des Krieges und die wilde Vertreibung in Südböhmen und Südmähren“.
Warum? Ziel der tschechoslowakischen Exilregierung war das Land“ Deutschenfrei“ zu machen, Rache für die NS-Herrschaft zu nehmen und die deutsche Frage endgültig auszulöschen (vylikvidovat). Edvard Beneš, Brünn, 12.05.1945.
Wie? Schaffung rechtlicher Grundlagen („Beneš-Dekrete“)
Was? Auflösung der deutschen Verwaltungen, Absetzung der „Antifaschisten“, Bildung von tschechischen „Nationalausschüssen“ oder vorläufigen Verwaltungskommissionen.
Es gab zwei Szenarien: Zentral gesteuert, Südböhmen, Südmähren (Zlabings). Regional differenziert, Znaim-Nikolsburg. Westlich-Östlich des Thaya-Einschnittes.
Niklas Perzi stellte die einzelnen Verläufe der Wilden Vertreibung eindrucksvoll und klar verständlich dar.

Fortsetzung folgt
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