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99er Gedenkmesse in der Votivkirche

Nachdem im Vorjahr die traditionelle Gedenkmesse an die gefallenen und verstorbenen Angehörigen unseres Infanterieregimentes Nr. 99 aufgrund der Corona-Situation ausfiel, konnten wir heuer diese würdige Veranstaltung in der Wiener Votivkirche am ersten Samstag im Februar wieder gemeinsam mit den im Raum Wien/Niederösterreich ansässigen Deutschmeister-Verbänden durchführen.

 

Das k.u.k.Infanterieregiment Nr. 99, gegründet am 1. Jänner 1883, war ursprünglich in Wien stationiert und wurde später zum Teil nach Znaim-Klosterbruck verlegt. Im Laufe der Jahre wurden die „Gelben Teufel“, wie sie wegen ihrer gelben Uniformaufschläge und der besonderen Tapferkeit und Leistungen der vor allem aus Südmähren stammenden Soldaten genannt wurden, zu einer weit über die Grenzen der Donaumonarchie hinausgehend bekannten Eliteeinheit. Und dass es ein außerordentlich berühmtes Regiment war, geht schon allein aus der Tatsache hervor, dass ihm ein ebenso bekannter Marsch gewidmet wurde, der auch heute noch bei zahlreichen Veranstaltungen oft gespielt und gerne gehört wird.

 

Warum feiern wir diese Gedenkmesse gemeinsam mit den „Deutschmeistern“ in der Votivkirche? Die Frage ist einfach zu beantworten: Sowohl die Gedenktafel der „Hoch- und Deutschmeister“ als auch der Gedenkstein des „IR 99“ befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft in einem Seitenteil der Votivkirche. Und so war es naheliegend, dass wir seit dem Jahr 2011unser Gedenken gemeinsam abhalten. Eine Blasinstrumentenabordnung der „k.u.k. Wiener Regimentskapelle IR 4“ sorgte wieder für den musikalischen Rahmen der Hl. Messe, an der wie jedes Jahr auch eine Ehrenabordnung des österreichischen Bundesheeres mit Fahne teilnahm. Nach der Kranzniederlegung und kurzen Ansprachen fand die beeindruckende Veranstaltung mit dem berühmten „Hoch- und Deutschmeister Regimentsmarsch Nr. 4“ einen würdigen Abschluss.

 

H.G. Grech